Gute Nachrichten für Linux-Nutzer*innen: Signal hat angekündigt, dass Signal Desktop bald offiziell als AppImage veröffentlicht wird. Dadurch wird die beliebte Chat-App auf allen Linux-Distributionen verfügbar sein – nicht mehr nur auf Debian-basierten Systemen.
Die erste Beta-Version ist jetzt verfügbar, und die Entwickler*innen laden die Signal-Community ein, bei den Tests zu helfen. Das Testen des Signal-Desktop-Linux-AppImage ist auf jeder Linux-Distribution willkommen – sogar auf bereits unterstützten Debian-basierten Systemen wie Ubuntu und Linux Mint. Auf einigen Systemen muss zuvor FUSE installiert werden.
Das AppImage speichert seine Daten separat in ~/.config/Signal Beta AppImage/. Dadurch kann das AppImage parallel zur bestehenden Linux-Deb-Version laufen, ohne dass sich die jeweiligen Daten beeinflussen. Zwar ist eine Datenmigration möglich, doch Signal empfiehlt, die AppImage-Version als neues verbundenes Gerät einzurichten, um mögliche Konflikte zu vermeiden.
Derzeit wird nur x86_64 unterstützt, aber Signal plant, dies in Zukunft auszuweiten. Detaillierte Anleitungen zum Signal-Desktop-Linux-AppImage findest du im Community-Forum.Wann es für alle verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.
Mit der Linux-Erweiterung macht Signal die App für noch mehr Nutzer*innen zugänglich – und es kommt noch mehr. Unterstützung für Android-Tablets wird bald folgen.
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